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Die Herkunft der Akupunktur
Der Name der Akupunktur setzt sich aus den Begriffen acus (lat.) = Nadel und punctio (lat.) = das Stechen zusammen, es handelt sich also um eine medizinische Technik, bei der kleine Stiche mit Nadeln heilen sollen. Frühe Funde beweisen, dass Akupunktur als Teilgebiet der Chinesischen Traditionellen Medizin schon seit dem zweiten Jahrhundert n. Chr. vollzogen wird. Das erste Werk, welches die Akupunktur genau definiert stammt aus dem dritten Jahrhundert n. Chr. von Huang Fumi, der erstmals eine klare Terminologie verwendet, über 300 Akupunkturpunkte festgelegt und die Wirkung systematisch beschreibt. Erste Hinweise über die Nadeltechnik gab es in Europa im 17. und 18. Jahrhundert von Ärzten, die in ihren Publikationen darüber berichteten. Aber vor allem im 19. Jahrhundert wurde diese Heilpraxis im Westen durch den Franzosen George Soulié de Morant bekannt, der sie genau beschrieb und ihr die Heilung von Cholera zusprach und so die Gesundheit fördert.
Modell der zwölf Meridiane
Zum Verständnis folgt im Blog die Erklärung des gängigen Meridianmodells der TCM. Laut dessen gibt es zwölf Hauptmeridiane, die spiegelbildlich auf beiden Körperhälften verteilt sind. Durch diese fließt die Lebensenergie, das sog. Qi. Durch das Einstechen von Nadeln in bestimmte der 400 bekannten Akupunkturpunkte soll der Fluss positiv beeinflusst werden.
Anwendung und Durchführung
Die Akupunktur beruht auf drei Verfahren, dem Einstechen von Nadeln, dem Erwärmen der Akupunturpunkte und deren Massage. Eine Akpunktursitzung dauert zwischen 20 und 30 Minuten, in denen der Patient ruhig sitzt und liegt. Bevor an einer Stelle eine Nadel eingestochen wird, wird die Stelle leicht massiert. Während einer Sitzung sollen so wenig Stellen, wie möglich gestochen werden.
Wirkungsmöglichkeiten
Laut Schulmedizin widerspricht die TCM in einigen Punkten nachgewiesenen Erkenntnissen und konnte selbst nicht wissenschaftlich nachgewiesen werden. Daher wird oft vom Placebo-Effekt und nicht von einem positiven Effekt auf die Gesundheit ausgegangen. Dennoch veröffentlichte 2003 die Weltgesundheitsorganisation eine Liste, die die Einsatzgebiete für Akupunktur zeigt. Hiernach soll Akupunktur beispielsweise bei Erkrankungen des Atmungssytems heilend wirken, bei gastrointestinalen Störungen, ebenso bei Schlafstörungen, oder Augenerkrankungen.
Wer praktiziert Akupunktur
Viele Schulmediziner haben die Kunst der Akupunktur nicht erlernt, dennoch gibt es einige Ärzte, die mit dieser Technik vertraut sind. Viele Heilpraktiker kennen sich ebenfalls mit dieser Lehre aus und vor allem Gelehrte der TCM verwenden das Verfahren zur Förderung der Gesundheit. Einige, die die Akupunktur beherrschen, veröffentlichen sogar ihr Wissen im Netz und teilen in einem Blog mit anderen.
Original post by Alex and software by Elliott Back
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